Über den ASC

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Die Geschichte des ASC Frankenwald

1987 begann alles ...

Mitglieder des ASC mit Ski im Sommer

1987 fuhren einige Sportfreunde aus unserer Mitte auf den Hang des heutigen Frankenliftes Ski, ihr Problem war nur, dass sie den Berg nach der Abfahrt jedes mal wieder qualvoll nach Oben laufen mussten, dort wurde die Idee geboren, einen Lift zu bauen um diese Strapazen zu umgehen. Es wurden auch schnell 30 Sportfreunde gefunden die bereit waren an diesem Vorhaben mitzuwirken.

Die meisten dachten damals daran einen einfachen Lift zu bauen. Wir wollten aber die Gunst der Stunde nutzen, falls entsprechende Gelder bereitgestellt werden, einen Lift zu bauen, der für die damalige Zeit etwas Besonderes seien sollte. Anfang 1988 wurde mit der Suche nach Sponsoren begonnen und schnell mit dem Kreis, der Stadt, dem FDGB und diverser Betriebe die Mittel organisiert.

Das Projekt wurde unter der Leitung der Pappen und Kartonagenfabrik Wurzbach durch unseren Norbert erstellt. Im Frühjahr 1988 wurde mit dem Bau begonnen und im Dezember des gleichen Jahres konnte der Liftbetrieb aufgenommen werden. Insgesamt wurden ca. 8.000 Stunden geleistet und 400.000 Mark investiert. Ich glaube, man muss an dieser Stelle nicht erwähnen, was von den damaligen Mitwirkenden für Leistungen erbracht wurden, denn bis auf die Montage des Liftes wurde alles in Eigenleistung inklusive der nicht einfachen Materialbeschaffung erledigt.

1989

... Hilfe durch Sponsoren

Frankenlift Thüringen Pistenraupe

Niemand von uns hat zu dem damaligen Zeitpunkt daran gedacht, was für ein kulturelles und sportliches Zentrum 20 Jahre später entstehen würde. 1989 gelang es durch das Sponsoring von mehreren Betrieben der Region eine Kunststoffpiste von 180 Metern Länge und einem Investvolumen von 90.000 Mark zu installieren. Im laufe der darauffolgenden Jahre wurden durch den ASC zahlreiche Wettkämpfe auch Thüringer Meisterschaften unter hervorragenden Bedingungen auf dieser Kunststoffpiste durchgeführt.

2003

... durchgängiger Liftbetrieb

Hier hat man gemeinsam mit der Stadt, dem Hotel und dem ASC eine Lösung gefunden, in dem wir ab ca. 2003 den Lift durchgängig, sobald es die Situation erlaubte betreiben konnten. Ermöglicht wurde dies durch … unsere freiwilliges Liftpersonal … an dieser Stelle recht herzlichen Dank, sonst würde es den Lift höchstwahrscheinlich in dieser Form nicht mehr geben, denn das durchgängige Betreiben durch den ASC währe undenkbar gewesen.

Durch diesen Umstand, dass der Lift durch unsere freiwilligen Helfer betrieben wurde, konnte sich der ASC verstärkt um den zusätzlichen Wunsch vieler Sportfreunde kümmern. Es wurde der Bereich Skiausleihe (Alpin Ski und der Bestand an Langläufern erheblich aufgebaut) und in diesem Zusammenhang Skiwanderwege bis zur Anbindung an den Wetzstein geschaffen. Natürlich machte diese zusätzliche Leistung auch weitere erhebliche Investitionen notwendig.

2005

... neue Pistenraupe

Bereits im Jahr 2000 wurde die Investition für eine Pistenraupe geplant, die wir 2005 angeschafft haben. Diese Investition war aber durch alleinige Mittel des ASC nicht möglich gewesen, obwohl wir den größten Teils der Investition trugen, möchte ich die Sponsoren, wie das Landratsamt SOK, Kreissparkasse Saale Orla, Aparthotel am Rennsteig, HZ Gebäudereinigung und Firma Froeb Verpackungen GmbH die gemeinsam mit 20.000 Euro diese Investition ermöglichten nicht unerwähnt lassen.

Mit dieser Investition haben wir erhebliche Arbeitserleichterungen für das Liftpersonal geschaffen und für die Wintersportfreunde aus nah und fern eine deutliche Verbesserung der Pisten und Loipenverhältnisse erreicht.

Frankenlift Skifahren Thüringen
Frankenlift Skifahren Thüringen
2005 und 2006

Erfolgreiche Winter ...

Nach den erfolgreichen Wintern 2005 und 2006 wollten wir uns eigentlich einer neuen Herausforderung stellen und aktiv uns um eine Beschneiungsanlage kümmern. Wir haben uns als ASC bemüht mit einem „Event“, Sponsoren für dieses Vorhaben zu gewinnen. Vorbereitungen wurden getroffen, Einladungen verteilt Schneekanone, Notstromaggregat beschafft auf kaltes Wetter für einen Beschneiungstest gewartet, gewartet, gewartet, dann hatten wir einen Tag wo die Temperaturen unter Null Grad gesunken sind. Viel Arbeit, viel Wind und der wenige Schnee, oder was durch die schlechten Verhältnisse herauskam lag auf den Marktplatz. Auf Grund der anschließend milden Witterungslage wurde das Unternehmen bis auf weiteres auf Eis gelegt. Ob wir diese Thema nochmals angehen, werden die zukünftigen Winter zeigen.

2007 haben wir alle nochmals kräftig in die Werterhaltung des Liftes investiert. So wurde die gesamte Liftanlage überholt, Stützen konserviert, Seil und elektrische Anlage überholt. Leider ließ der Winter wieder auf sich warten.

Trotz der schlechten zwei Winter werden wir den Kopf nicht hängen lassen und alles daran setzen, den Lift weiter zu erhalten. Unser Lift ist eindeutig eine Bereicherung für die Region und muss im Interesse dieser, solange es die klimatischen Verhältnisse erlauben, erhalten bleiben.

Zum Abschluss möchte ich mich an dieser Stelle bei allen, die uns auf dem bisherigen Weg tatkräftig unterstützt haben nochmals recht herzlich danken. Mein Dank gilt ebenfalls dem Hotel bei der Unterstützung beim Liftbetrieb, der Stadt Wurzbach, die großzügig Günther Färber für die Aufgaben am Lift freistellt und allen Liftmitgliedern und Helfern die in ihrer Freizeit so manche Stunde opferten um notwendige Lehrgänge zu besuchen, in Vorbereitung der Saison den Lift Instand halten bzw. im Winter für einen Reibungslosen Liftbetrieb sorgen.